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Unterschriftenaktion in Österreich: Homöopathie als Kassenleistung


Dr. Hans-Wilhelm Mayer-Wohlfahrt „Homöopathie wirkt gut"




85% der Bevölkerung fordert festen Platz für Homöopathie in Forschung und Lehre der Universitäten (Umfrage-Ergebnis 2017) 2


Die deutsche Bevölkerung spricht sich in der Konsequenz dafür aus, dass die Homöopathie in Zukunft eine größere Rolle in Forschung und Lehre der Universitäten spielen soll. Dies belegt eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI) aus 2017 (1): Der Aussage "Die Universitäten sollten auch im Bereich der Homöopathie forschen." stimmten 85% der Befragten zu. Für eine Aufnahme in das Curriculum des Medizinstudiums sprachen sich 78% aus. Hierfür sollten nach mehrheitlicher Meinung Lehrstühle mit Professuren, die dezidiert der Homöopathie gewidmet sind, geschaffen werden. 

Aus: https://www.carstens-stiftung.de/artikel/bevoelkerung-fordert-festen-platz-fuer-homoeopathie-in-forschung-und-lehre-der-universitaeten.html


Australische Homöopathie-Studie: „Eine Täuschung der Öffentlichkeit“


Berlin, 12. April 2017. Der Direktor des Londoner Homeopathy Research Institut (HRI), Dr. Alexander Tournier, erhebt schwere Vorwürfe gegen den staatlichen Forschungsrat Australiens und wirft ihm „Täuschung der Öffentlichkeit“ vor. Der Nationale Rat für Gesundheit und medizinische Forschung (National Health and Medical Research Council, NHMRC) hatte vor zwei Jahren eine Übersichtsstudie (Review) zur Homöopathie mit dem Ergebnis veröffentlicht, Homöopathie wirke nicht besser als Placebo. Diese Aussage ging auch in Deutschland durch viele Medien und wurde als ein Beleg für die angebliche Unwirksamkeit der Homöopathie angeführt. „Die Ungenauigkeiten im Bericht des NHMRC sind so extrem“, erklärt Tournier, „dass wir uns dazu entschlossen haben, eine gründliche Untersuchung durchzuführen, die die Hintergründe aufdeckt“.  Das HRI hat eine Beschwerde bei einer offiziellen Commonwealth-Stelle eingelegt und aktuell erste Ergebnisse seiner Recherche veröffentlicht. „Es ist ungeheuerlich, dass mit derart verzerrten Daten weltweit politische Meinungsbildung betrieben wird“, sagt Cornelia Bajic, 1. Vorsitzende des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ).  „Wenn sich dieser schwere Verdacht weiter erhärtet, ist das ein handfester Skandal: Auch der deutschen Öffentlichkeit, universitären Einrichtungen und den politischen Entscheidungsträgern wurde auf dieser Weise suggeriert, die Homöopathie sei angeblich eine Placebo-Medizin. Die korrekte Studienlage, die deutlich die Wirksamkeit der homöopathischen Therapiemethode belegt, wird einfach verschwiegen“, so Bajic weiter.


siehe weitere Infos unter: https://www.dzvhae.de/homoeopathie-presse/pressemitteilungen/australische-homoeopathie-studie-e2809eeine-taeuschung-der-oeffentlichkeite2809c.html

2016 Homöopathie erfüllt alle Kriterien der evidenzbasierten Medizin - Masterarbeit von Dr. med. Melanie Wolken 2


Die Homöopathie erfüllt alle Kriterien der evidenzbasierten Medizin! Zu diesem Ergebnis kommt die Allgemeinmedizinerin Dr. Melanie Wölk, die im Rahmen ihrer Masterarbeit zur Erlangung des akademischen Abschlusses Master of Science im Universitätslehrgang Natural Medicine, Donau-Universität Krems, die Frage untersucht hat, ob die Homöopathie den Regeln der Evidence based Medicine (EbM) entspricht. Für diese Arbeit wurde Wölk mit dem Dr. Peithner Sonderpreis für Forschung in der Homöopathie ausgezeichnet.

"Gibt es Studien mit Evidenzgrad Ia und Ib, die die Wirksamkeit der Homöopathie nachweisen? Oder steht tradiertes Erfahrungswissen, die Eminenz, vor der wissenschaftlichen Evidenz?", diese Fragen stellte die Ärztin Melanie Wölk an den Anfang ihrer Recherche und untersuchte Metaanalysen und Reviews der Evidenzklasse Ia, alle zwischen Jänner 2010 und Februar 2016 publizierten randomisierten doppelblinden und kontrollierten klinischen Studien der Evidenzklasse Ib, der Schweizer HTA-Bericht 2006 und die Studie der Australischen Gesundheitsbehörde NHMRC 2015, sowie je zwei populäre Studien, die von Kritikern (Shang 2005, Ernst 2002) und Verteidigern (Frass Sepsisstudie 2005, Linde 1997) der Homöopathie häufig zitiert werden. Ihre Literaturrecherchen erfolgten in speziellen Datenbanken: MEDLINE, Pub-Med, Cochrane Database of Systematic Reviews sowie Cochrance Central Register of controlled Trials.

Das Ergebnis steht fest. Die Homöopathie erfüllt alle Kriterien der evidenzbasierten Medizin! Wölk: "Die Diskussion über die Existenzberechtigung der Homöopathie scheint nicht auf einer vorurteilsfreien und fairen wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Thematik zu beruhen, sondern ein irrationaler und höchst emotionaler Streit um Weltbilder zu sein.“ 


Wölk, Melanie: Eminenz oder Evidenz: Die Homöopathie auf dem Prüfstand der Evidence based Medicine. 
Masterarbeit zur Erlangung des akademischen Abschlusses Master of Science im Universitätslehrgang Natural Medicine. Donau-Universität Krems, Department für Gesundheitswissenschaften und Biomedizin. Krems, Mai 2016


Westfälische Nachrichten 21.3. Konter auf die Kügelchen-Kritik

2018 - 21.3. WN Konter auf die Kügelchen Kritik

Am 21.3. erschien ein prominent plazierter Artikel auf der Westfalenseite der WN. Darin äußert sich der Ärztekammerpräsident Dr. Windhorst zur Homöopathie und der Zusatzbezeichnung.  

Wir sind von der Darstellung enttäuscht. 

In der Gegenüberstellung der verschiedenen Positionen bzgl. der Homöopathie bzw. der Forderung des sogenannten Münsteraner Kreises, die Zusatzbezeichnung Homöopathie abzuschaffen gibt es noch mehr zu sagen, als in dem Artikel zur Sprache kam. Wir haben einen 4-seitigen Aufruf zum Thema veröffentlicht, der leider in dem Artikel keine Erwähnung fand. Darin wird unsere Haltung ausführlich und mit belegbaren Fakten dargelegt. Unsere Vereinigung steht für annähernd 100 Kollegen und ist seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der westfälischen Ärzteschaft.

In unserem z.T jahrzehntelangen Einsatz zum Wohle unserer  Patienten, die sehr gute Erfahrungen mit der homöopathischen Therapie gemacht haben, wissen wir, wie wertvoll unsere Therapie ist und unsere Patienten mit Ihren Erfahrungen sind unser Rückhalt.  Es sollte allen klar sein, dass insbesondere die aktuell bestehende Erstattung homöopathischer Leistung durch 2/3 der gesetzliche Krankenkassen ebenso in Frage gestellt ist und auch für unsere Patienten viel auf dem Spiel steht.

Wir plädieren daher dafür, die Therapiefreiheit zu respektieren und die ärztliche Homöopathie mit ihrer individualisierten und ganzheitlichen Ausrichtung als sinnvolle Ergänzung zur konventionellen Medizin beizubehalten. Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit sprechen dafür, sie nicht nur in die allgemeine Gesundheitsversorgung zu integrieren, sondern ihr auch darüber hinausgehend in der universitären Medizin den Stellenwert einzuräumen, der ihrer gesellschaftlichen Bedeutung entspricht.

Diese Diskussion führen wir gerne - sie setzt aber den gegenseitigen Respekt aller Beteiligten voraus und wir würden uns  eine umfangreichere kollegiale Zusammenarbeit aller Fachrichtungen zum Wohle unserer Patienten sehr wünschen.



aktuelle Angriffe gegen die ärztliche Homöopathie

2018 - 10.3. 2018 Initiative gegen Homöopathie

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Der sogenannte „Münsteraner Kreis“ - ein informeller Zusammenschluss von sogenannten Expertinnen und Experten, die sich kritisch mit der komplementären Medizin auseinandersetzen - fordert die Abschaffung der ärztlichen Zusatzbezeichnung Homöopathie.

unsere Antwort:

Zusatzbezeichnung Homöopathie: „Ein Garant für Patientensicherheit“

Aufruf der Homöopathischen Ärztinnen und Ärzte im Münsteland 20.3.2018



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